The Archetype of the month

Fische

Style shaped by the Stars
THE ARCHETYPE OF THE MONTH

Fische

Fische sind der Archetyp der leisen Tiefe: der Intuition, der Fantasie und der fliessenden Übergänge.
Nichts ist hart abgegrenzt, alles darf ineinander übergehen. Ihre Energie ist weich, sensibel und zeitlos – mehr Gefühl als Plan, mehr Stimmung als Struktur, immer mit einem Hauch Mermaid.
In der Mode zeigt sich das Zeichen mit poetischer Freiheit: Silhouetten, die umspielen statt festzulegen, Materialien, die berühren, Farben, die träumen lassen. Nichts will laut sein, alles will wahr sein.  Die Zeit der Fische Sonne lädt dazu ein unserem Bauchgefühl zu folgen – Sanftheit statt Kontrolle, Emotion statt Konzept.
Und genau hier trifft Fische auf Circular Fashion:
Kleidung wird kuratiert wie Erinnerungen, neu kombiniert wie Gedanken, immer wieder anders, immer wieder persönlich. Die Pieces werden zu fliessenden Bausteinen einer inneren Welt – wandelbar, offen und immer voller Gefühl!

THE ICON

Rihanna

Rihanna repräsentiert das Zeichen Fische in ihrer kraftvollsten Form: intuitiv, emotional, wandelbar und vollkommen unberechenbar. Sie denkt nicht an Trends, sie fühlt Stimmungen – und genau daraus entsteht ihr Stil. Mal weich und verletzlich, mal radikal stark - immer Super cool.
Ihre Schwangerschaftslooks werden für immer in den Modegeschichstbüchern landen. Alles fliesst, nichts ist festgelegt. Rihanna versteht Mode als Ausdruck innerer Welten: Kleidung wird Gefühl, Haltung, Fantasie. Sie kombiniert scheinbare Gegensätze mühelos – Romantik mit Härte, Transparenz mit Power, Streestyle mit Sexyness.  Ihr Stil folgt keinem Regelwerk, keiner Erwartung, einfach ihrer eigenen Energie. Stil mit Emotion, Präsenz und Aura - dabei sinnlich, und unangepasst. Und genau deshalb einfach iconic!

THE STYLE CODE

Der Fische Look

Farbwelt: Perlmutt, Milchweiss, Rauchblau, Algen-Grün, Lavendel, verwaschenes Silber. Dazu ganz alltägliche Basics in Off-White, Grau oder ausgewaschenem Denim. Farben wie Licht auf Wasser – nie deckend, oft schimmernd, manchmal fast durchsichtig. Alles wirkt leicht bewegt, als wäre es nicht ganz von dieser Welt.

Silhouette: Fliessend und umhüllend. Längere Linien, weich fallende Stoffe, leicht oversized. Klassische Teile wie ein weiter Wollmantel, ein Oversize-Blazer, eine lockere Stoffhose oder ein langer Rock wirken bei Fische nie streng, sondern weich. Kleidung darf gleiten, nicht greifen – selbst ein einfacher Pullover soll Raum lassen.

Material: Seide, Satin, Viskose, feine Wolle, leicht glänzende Jerseys – kombiniert mit ganz normalen Everyday-Stoffen: Baumwollshirts, Strick, Denim. Wichtig ist das Gefühl auf der Haut. Auch Basics funktionieren, solange sie weich, getragen und nicht steif sind.

Styling: Layering wie fliessende Wellen: ein simples Longsleeve unter einem Slipdress, ein Seidenrock mit grobem Strick, ein klassischer Mantel über einer fliessenden Hose. Jeans werden weit getragen, T-Shirts leicht oversized. Schmuck wirkt wie gefunden – Perlen, Silber, kleine Ketten. Nichts ist zu exakt, alles leicht verschoben.

Signature Look: Satinrock oder fliessende Stoffhose + einfacher Knit oder Baumwollpulli + Mantel. Dazu Ballerinas, weiche Boots oder Loafer. Ein schimmerndes Detail reicht: eine Perlenkette, eine metallische Tasche, ein seidiger Schal. Ein Look zwischen Alltag und Traum – tragbar, aber mit Aura.

Ein Stil, der wie gemacht ist für High-End Secondhand: klassische Teile, gute Basics, besondere Stoffe. Kleidung mit Vergangenheit, die sich immer wieder neu kombinieren lässt – leise, emotional und ganz Fische.

THE REAWAKE EDIT — Curated Treasures für den Fische Mood

THE RITUAL

But Make It Fluid

Wir beginnen den Monat mit einem leisen Check-in mit unserem Kleiderschrank – nicht bewertend, sondern fühlend. Keine harten Entscheidungen, sondern sanfte Verschiebungen. Wir sortieren nicht aus, wir hören zu. Welche Teile fühlen sich noch nach uns an? Welche tragen Erinnerungen, die zu schwer geworden sind?

Wir kombinieren intuitiv, ganz ohne Plan. Ein Kleid über eine Hose, ein alter Lieblingspulli zu etwas völlig Neuem. Was berührt, darf bleiben. Was sich fremd anfühlt, darf weiterziehen. Wir behalten ein Piece, das uns schützt – wie eine zweite Haut. Wir lassen eines gehen, das uns an eine Version von uns bindet, die wir leise hinter uns gelassen haben (auch wenn es objektiv noch „passt“).

Und wir investieren – nicht aus Mangel, sondern aus Sehnsucht – in ein Teil, das flisst, sich bewegt, mit uns atmet. Etwas, das Raum lässt für Veränderung. Was geht, darf weiterträumen. Was bleibt, wird Begleiter. Ein Ritual für Intuition. Für Sanftheit mit Haltung. Für Stil, der nicht festlegt – sondern sich immer wieder neu entfaltet, schillert und still stärker wir

THE DESIGNER

Alexander McQueen

Alexander McQueen war der wohl radikal-romantischte Poet der Mode – geboren aus der tiefen, emotionalen Energie der Fische.

Seine Entwürfe waren innere Landschaften: voller Schönheit, Schmerz, Verletzlichkeit und Transformation. Schon früh verstand McQueen Mode als Sprache für das Unaussprechliche – für Angst, Begehren, Verlust und Erlösung. Seine Shows wirkten wie Rituale, seine Silhouetten wie Rüstungen und Offenbarungen zugleich. McQueen schuf einen kreativen Raum, in dem Dunkelheit und Romantik koexistieren durften. Spitze traf auf scharfe Schnitte, Zartheit auf Brutalität, Handwerk auf rohe Emotion. Alles war durchdrungen von einer tiefen Spiritualität und einem feinen Gespür für das Unsichtbare. Seine Mode folgte keinen Trends, sondern inneren Wahrheiten – kompromisslos, poetisch und zutiefst menschlich.

Bis heute bleibt Alexander McQueen eine der stärksten Verkörperungen der Fische-Energie in der Mode: Kleidung als Gefühl, als Schutz und als Katharsis. Ein Vermächtnis, das berührt, verstört und verwandelt – und daran erinnert, dass wahre Schönheit oft dort entsteht, wo wir uns trauen, ganz tief zu fühlen.

COSMIC NOTES - Monatshoroskop März 2026

Was sich auflöst, schafft Raum für Neues.

Mit dem Wechsel der Sonne in die Fische am 18. Februar 2026 betreten wir die letzte, leiseste Phase des astrologischen Jahres. Es ist eine Zeit des Übergangs – rückblickend, verarbeitend, integrierend. Fische schliessen Zyklen. Was offen geblieben ist, möchte in Frieden zu Ende gedacht – oder losgelassen – werden. Sehnsucht, Verbundenheit und das Bedürfnis nach Sinn rücken in den Vordergrund. Der Blick geht nach innen. Meditation, Rückzug, kreative Prozesse und echte Gespräche nähren jetzt mehr als Aktionismus.

Ein zentrales kosmisches Ereignis dieser Zeit ist die Konjunktion von Saturn und Neptun am 20. Februar – der Beginn eines völlig neuen, 36-jährigen Zyklus. Traum und Realität treffen aufeinander. Alte Visionen verlieren ihre Gültigkeit, neue sind noch formlos. Das kann sich verunsichernd anfühlen – ist aber zutiefst schöpferisch. Es geht darum, Spiritualität, Sensibilität und Mitgefühl nicht als Flucht zu leben, sondern als Verantwortung. Fische dürfen träumen – aber der Traum will langsam Gestalt annehmen. Um den Vollmond am 3. März wird die Spannung zwischen Gefühl und Vernunft spürbar. Logik allein reicht nicht mehr – aber auch reine Illusion trägt nicht. Die Einladung lautet: Spiritualität erden, Sensibilität alltagstauglich machen.

Mit Merkur rückläufig in den Fischen (ab 26. Februar) verlangsamt sich das Denken. Entscheidungen brauchen Zeit. Dafür öffnet sich ein Raum für Erinnerung, innere Bilder, verlorene Gedanken und seelische Einsichten. Es ist eine gute Phase zum Reflektieren, Recherchieren, Wiederfinden – und ideal um eine paar Schätze aus dem eigenen Schrank zu verabschieden. 

Hoffnungsvoll und nährend wirken die harmonischen Verbindungen von Venus, Sonne und Jupiter Anfang März: sie stärken Vertrauen, Mitgefühl, künstlerische Prozesse und das Gefühl, innerlich geführt zu sein. Beziehungen dürfen weicher, ehrlicher, romantischer werden – vorausgesetzt, sie basieren nicht auf Projektion, sondern auf echter Nähe. Der Neumond am 19. März im letzten Grad der Fische markiert schließlich eine Schwelle: zwischen dem Alten, das sich auflöst, und dem Neuen, das noch keine Form hat. Ein stiller, kraftvoller Moment. Was wir aus der Fische-Zeit mitnehmen, entscheidet darüber, wie bewusst wir in den Widder-Neubeginn gehen. Sensibilität wird zur Stärke. Mitgefühl zur Haltung. Am 20. März, zur Tagundnachtgleiche, wechselt die Sonne in den Widder – der Frühling beginnt. Doch die Fische flüstern noch nach: Nimm das Weiche mit ins Neue. Nicht alles, was beginnt, muss laut sein. Manche der stärksten Impulse entstehen aus Stille.