Löwe
Goldenes Licht, Glasur und Tage, die nie enden wollen. Sommer auf der Haut – und ein Herz, das immer ein bisschen grösser ist als der Raum, in dem es schlägt.
Willkommen im strahlendsten Zeichen des Tierkreises. Die Löwe-Sonne lädt uns alle ein, uns selbst und das Leben grosszügiger zu feiern: Was lässt mein Herz höher schlagen? Wo darf ich noch mehr leuchten?
Der Löwe ist der Archetyp unseres Herzens: der Grosszügigkeit, der Lebensfreude, der Kunst, ganz wir selbst zu sein. Regiert von der Sonne, der Königin des Himmel persönlich. Löwe Energie ist warm, direkt und ansteckend. Und das Schönste: Der Löwe strahlt nicht, um andere kleiner zu machen. Er strahlt, damit alle sich wärmen können. Grosszügigkeit ist sein eigentliches Talent. In der Mode zeigt sich der Löwe als pure Lebensfreude. Kleidung ist hier Bühne, ein Geschenk, eine Liebeserklärung an das Leben. Farben, die glühen. Stoffe, die leuchten. Pieces, die einen Auftritt verdienen – und ihn auch bekommen. Der Löwe fragt nie „Ist das zu viel?“ Er fragt: Bin das genug ICH? Und genau darin liegt auch seine magische Verbindung zur Circular Fashion, kein Zeichen versteht das Prinzip „Reawake“ instinktiver als der Löwe. Der Löwe will nicht das Neueste, er will das Beste. Das eine Vintage-Piece, das niemand sonst hat. Kronen werden nicht gekauft, sie werden weitergegeben. Und, der Löwe liebt das Unverwechselbare. Das eine Piece, das alle Blicke hält, das Geschichte hat und Geschichten macht. Er sammelt schlicht Kronjuwelen. Her damit!
Madonna
Glamour mit Haltung, Sichtbarkeit als Kunstform. Geboren am 16. August 1958 ist Madonna eine Löwin durch und durch, bis in die letzte Paillette.Über vier Jahrzehnte hinweg hat sie sich immer wieder neu erfunden – und jede dieser Verwandlungen war ein kompletter, durchchoreografierter Auftritt: die Spitzenhandschuhe und Kruzifixe der Achtziger, der legendäre Kegel-BH von Jean Paul Gaultier auf der Blond Ambition Tour, Marilyn-Glamour in «Material Girl», Cowboyhut, Kimono, Couture. Jede Ära ein Statement. Jedes Statement: unvergesslich. Das ist Löwe in Reinform: die absolute Autorität über das eigene Image. Madonna hat nie gefragt, was gerade in ist, sie hat entschieden, was wir als Nächstes tragen. Ihre Looks sind nie Dekoration eher Machtdemonstration und Spiel zugleich, Provokation mit einem Augenzwinkern. Und dabei – auch das ist sehr Löwe – steckt hinter all dem Gold eine unerbittliche Disziplin. Löwen wirken mühelos, weil sie härter arbeiten als viele anderen. Madonna hat Reinventing zur Königsdisziplin gemacht, lange bevor es ein Buzzword war: Nichts wird weggeworfen, alles wird transformiert. Referenzen werden aufgegriffen, zitiert, neu zusammengesetzt – ihre ganze Karriere ist im Grunde ein einziges, glitzerndes Argument für den Kreislauf: Was gut ist, kommt wieder. Nur eben grösser.
Der Löwe Look
Dieser Look beginnt mit der Sonne. Mit goldener Stunde, um genau zu sein.
Farbwelt: Gold in allen Facetten – von zartem Champagner über sattes Honiggold bis zu glänzendem Messing. Dazu warmes Karamell, Bernstein, sonniges Ocker, sattes Königsrot, Orange wie ein Abendhimmel im August. Und als Bühne für all das: reines Weiss und tiefes Schwarz. Die Palette des Löwen ist nie zaghaft. Sie ist satt, warm, lebendig – Farben, die aussehen, als hätten sie den ganzen Sommer Licht gespeichert und geben es jetzt zurück.
Silhouette: Präsenz. Der Löwe liebt Linien, die Auftritt haben: starke Schultern, taillierte Schnitte, Kleider mit Bewegung und Drama. Ein Maxikleid, das beim Gehen aufblüht. Ein perfekt sitzender Blazer, getragen wie ein Königsmantel. Weite Palazzohosen mit Schwung, ein Pencil Skirt mit Haltung. Auch Volumen darf sein – ein Ärmel, der etwas wagt. Und weil die Körperzone des Löwen Herz und Rücken sind: ein Ausschnitt, der Rückgrat zeigt. Ein rückenfreies Kleid ist beim Löwen keine Koketterie, sondern eine Geste – offen, aufrecht, stolz. Nichts versteckt sich. Alles steht.
Material: Alles, was Licht liebt. Seide mit Glanz, Satin, Lamé, feiner Samt, Goldbrokat. Aber auch: knackige Baumwolle in Weiss, festes Leinen, das Struktur hält, Leder mit Charakter. Der Löwe mag Stoffe mit Selbstbewusstsein – Materialien, die einen Raum betreten können.
Styling: Der Löwe stylt nicht additiv, sondern hierarchisch: Es gibt eine Hauptrolle im Look, und der Rest ist Hofstaat. Goldschmuck, natürlich – gerne markant, gerne vintage, gerne mit Vergangenheit. Eine grosse Sonnenbrille (Drama!). Eine Tasche, die man sofort erkennt. Ein roter Lippenstift, der eine ganze Garderobe ersetzen kann. Löwen-Accessoires sind keine Details. Sie sind Insignien.
Signature Look: Ein goldenes oder sonnengelbes Schlüsselstück – Kleid, Bluse oder Rock – kombiniert mit klaren, souveränen Basics. Dazu markanter Goldschmuck, eine unverkennbare Bag, Sandalen oder Pumps mit Auftritt. Ein Look, der nicht fragt, ob er gesehen wird. Er weiss es.
THE REAWAKE EDIT — Curated Treasures für den Löwe Mood
Crown Yourself
Ein Ritual für das Herz. Für Sichtbarkeit. Für die Kunst, sich selbst zu feiern – ohne Anlass, einfach so.
Wir beginnen dies mal nicht mit Aussortieren (erst bei der Jungfrau wieder). Wir beginnen mit einer Krönung. Geh zu deinem Kleiderschrank und such das eine Teil, in dem du dich am meisten wie du selber fühlst. Nicht das praktischste. Nicht das neueste. Das eine, in dem du aufrechter gehst, lauter lachst, heller wirst. Zieh es an. Jetzt. Auch wenn heute nur Dienstag ist und nichts ansteht. Gerade dann. Der Löwe kennt ein Geheimnis, das wir alle zu oft vergessen: Der Anlass bist du.
Dann frag dich, mit dem ganzen Herzen: Welche Teile in meinem Schrank sind Hauptrollen – und welche spielen nur mit, weil sie schon so lange da sind? Der Löwe umgibt sich nicht mit Beiläufigem. Was bleibt, muss glänzen. Was nicht mehr strahlt, darf weiterziehen – grosszügig, wie es die Art des Löwen ist. Vielleicht macht dein einstiges Lieblingsteil jetzt jemand anderen zum Star. Und vielleicht investierst du – mutig, mit Freude, mit einem kleinen Trommelwirbel – in ein echtes Herzstück. Eines, das du in zwanzig Jahren noch trägst und zu dem du dann sagst: Das? Das ist eine lange Geschichte. Was geht, bekommt eine neue Bühne. Was bleibt, wird gefeiert.
Coco Chanel
Gabrielle «Coco» Chanel kam am 19. August 1883 als strahlende Löwin zur Welt. Und wenn es je einen lebenden Beweis dafür gab, dass Löwen ihre Welt nicht vorfinden, sondern erschaffen, dann ist es wohl sie. Sie hat nicht nur im Ritz gelebt, und hatte eine ganze Armee an Numerologen und Hellsehern, Coco hat nicht einfach Mode gemacht. Sie hat entschieden, wie das 20. Jahrhundert aussieht. Sie befreite die Frauen vom Korsett und gab ihnen stattdessen etwas viel Mächtigeres: Souveränität. Jersey, damals ein Stoff für Unterwäsche, machte sie zur Couture. Das kleine Schwarze, das Tweed-Kostüm, die 2.55, die Perlenketten in verschwenderischen Lagen, Chanel N°5 – sie hat nicht ein einzelnes Jahrhundertstück geschaffen, sondern ein ganzes Königreich davon. Und das mit einer Haltung, die reinster Löwe ist: kompromisslos, selbstgewiss, absolut. «Ich mache keine Mode, ich bin die Mode» – ein Satz, der ihr zugeschrieben wird. Und den man ihr sofort glaubt.
Ihre Grosszügigkeit zeigt sich im Vermächtnis: Chanel hat den Frauen nicht Kleider geschenkt, sondern Freiheit. Bewegung. Taschen mit Schulterriemen, damit die Hände frei bleiben. Hosen, weil das Leben sie verlangt. Eine Eleganz, die nicht einschnürt, sondern ermächtigt. Und kaum eine Designerin führt das Circular-Fashion-Argument so mühelos wie sie: Eine Chanel-Jacke aus den Achtzigern ist heute begehrter als je zuvor. Eine 2.55 wird vererbt wie ein Schmuckstück, getauscht wie eine Währung, geliebt wie ein Familienmitglied. Chanels Stücke verlieren nicht an Wert – sie sammeln Bedeutung. Genau wie der Löwe selber, was einmal gekrönt wurde, bleibt royal. Für immer.
COSMIC NOTES - Monatshoroskop August 2026
Der August 2026 ist wirklich kein leiser Monat, eher das Gegenteil Es ist die Zeit der Finsternisse. Mehr Drama, mehr Symbolkraft, mehr Löwe geht nicht. Und das Beste: Der grosszügiste aller Gastgeber ist schon da.
Ende Juni ist Jupiter in den Löwen gewechselt – der grosse Wohltäter, der Planet der Fülle und des Vertrauens, steht nun ein ganzes Jahr im Zeichen des Herzens. Was die Krebs-Zeit im Inneren genährt hat, darf jetzt nach aussen: Strahlkraft, Grosszügigkeit, echte Freude am Sich-Zeigen. Die ganze Löwe-Saison findet unter seinem goldenen Segen statt. Lieben wir!
Der Monat beginnt mit einem leisen Unterton: Am 3. August wird Chiron rückläufig – eine Einladung, die Erfahrungen der letzten Monate in Ruhe zu verarbeiten, besonders dort, wo es um Selbstwert und das Einstehen für die eigenen Bedürfnisse geht. Nichts, was drängt. Nur etwas, das mitschwingt. Am 6. August wechselt Venus dann in die Waage – ihr eigenes Zeichen, ihr Zuhause. Schönheit, Harmonie und Ästhetik bekommen jetzt Rückenwind: Wir sehen wieder mehr Eleganz in den Dingen, suchen den Ausgleich, öffnen uns für Begegnungen. Eine wunderbare Energie zum Kuratieren, Kombinieren, Verlieben – in Menschen wie in Pieces. Am 7. August verbindet sich die Löwe-Sonne im harmonischen Trigon mit Saturn im Widder: Feuer trifft Feuer, Vision trifft Verwirklichung. Strahlen mit Substanz – Ideen, die jetzt entstehen, tragen weit. Am 9. August folgt Merkur der Sonne in den Löwen: Das Denken kommt aus sich heraus, wird kreativer, ausdrucksstärker, grosszügiger. Ideal für alles, was Bühne braucht – kreatives Schreiben, grosse Gespräche, mutige Ideen. Am 11. August wechselt Mars in den Krebs und erinnert uns daran, dass nicht alle Energie nach aussen muss: Ein Teil unserer Kraft darf jetzt nach Hause fliessen, ins Nest, ins Innere. Werkeln statt kämpfen, nähren statt stürmen.
Und dann: der 12. August. Der Neumond im Löwen – als totale Sonnenfinsternis. Sonne und Mond treffen sich auf 20 Grad im Löwen, und über Grönland, Island und Spanien verdunkelt sich der Himmel vollständig; bei uns ist die Finsternis partiell zu sehen, sicher aber zu fühlen.
Astrologisch ist das einer der bedeutsamsten Momente des Jahres: Finsternis-Neumonde wirken tiefer und länger als gewöhnliche. Und dieser hier stellt die grosse Löwen-Frage: Leben wir aus dem Herzen? Grosszügig, warm, mutig – oder haben wir uns in Selbstbezogenheit verlaufen? Es ist ein Neubeginn für alles, was mit Herz, Ausdruck und Lebensfreude zu tun hat. Was an diesem Neumond gesät wird, will wachsen und leuchten. Ein guter Moment für ein echtes Bekenntnis: zu sich selbst, zum eigenen Stil, zu dem, was man wirklich liebt. Rund um die Finsternis ist der Himmel allerdings voll in Bewegung – Merkur macht am selben Tag gleich mehrere Aspekte, Venus steht Neptun gegenüber. Also: gross träumen, ja. Aber Verträge, Käufe und Kommunikation mit Umsicht. Am 15. August trifft Merkur auf Jupiter im Löwen – eine der schönsten Konstellationen des Monats: positives Denken, grosse Möglichkeiten, Sinn und Zuversicht. Wenn es einen Tag gibt, um an die eigene Vision zu glauben (und sie auszusprechen!), dann diesen. Am 23. August wechselt die Sonne in die Jungfrau – das letzte Drittel des Sommers beginnt. Der Blick wird feiner, präziser, gesünder: Struktur, Achtsamkeit und Qualität rücken in den Fokus. Merkur folgt am 25. August in sein eigenes Zeichen. Und am 28. August schliesst der Vollmond in den Fischen – eine partielle Mondfinsternis – die Finsternis-Saison ab. Er stellt die Frage nach der Balance zwischen Kontrolle und Vertrauen, zwischen Struktur und Gefühl. Mit dem Quadrat zu Uranus wird klar: Alte Strukturen, die nicht mehr tragen, dürfen sich verabschieden. Das gilt für Gewohnheiten genauso wie für den Kleiderschrank. Was sich überlebt hat, darf weiterziehen – Platz machen für das, was wirklich leuchtet.