Die GUCCI Jackie Eine Tasche, die geblieben ist
Wer oder was ist die Gucci Jackie?
Ihren Ursprung hat die Gucci Jackie in den 1950er-Jahren, damals noch unter dem Namen „Constance“. Im Gegensatz zu Hermès hatte der Name Constance keine tiefere Bedeutung und war einfach ein hübscher Name für eine Tasche.
Mit Bedeutung wurde sie durch Jacqueline Kennedy Onassis angereichert. Ähnlich wie bei der Kelly Bag von Hermès entwickelte sich die Bedeutung organisch. Sprich: Jackie O. wurde nicht als Werbefigur gewählt. Vielmehr hat sie sich für die Constance von Gucci entschieden und sie dadurch zur Ikone des Hauses gemacht.
Vor allem nach dem Tod von John F. Kennedy war sie eine Person des öffentlichen Lebens, die auf Schritt und Tritt von den Paparazzi verfolgt wurde. Heute als Signature Look bekannt, trug sie ihre grosse Sonnenbrille vor allem als Schutzschild und so auch unter anderem die Jackie Bag vor dem Gesicht, um sich vor der Öffentlichkeit abzuschirmen.
Die Tasche wurde auch damals schon von der Presse als Jackie Bag bezeichnet. Jedoch erst in den 1970er-Jahren durfte die Tasche offiziell den Namen Jackie tragen.
Was die Jackie ausmacht
Dank zahlreicher Fotos und ihrer ständigen Präsenz in den Medien profitierte Gucci stark, und die Tasche wurde zum Symbol für diskreten Luxus. Im Gegensatz zur Kelly Bag war die Jackie weich und fliessend, mit einem lockereren, weniger steifen Appeal was damals neu in der Welt der Luxus-Taschen war. Ihre Form ist leicht gebogen, quasi halbmondförmig, mit abgerundeten Ecken und einem kurzen Schulterriemen. So lässt sie sich nah am Körper tragen, entweder über der Schulter oder in der Armbeuge.
Charakteristisch ist der Verschluss: der sogenannte Kolbenverschluss, der der Tasche ihren unverwechselbaren Look verleiht.
Das Comeback der Jackie 1961
2020 griff Gucci das Modell unter Alessandro Michele wieder auf und brachte es als „Jackie 1961“ zurück. Das Jahr 1961 wurde von Gucci gewählt, weil es den Beginn der Jackie-Kennedy-Ära markiert und sie dann zur First Lady wurde.
Die Neuauflage orientiert sich stark am Original, wurde aber in Details weiterentwickelt. Sie kommt in einer Vielzahl an Grössen, Materialien und Farben vor. Man findet bestimmt für jede Gelegenheit seine Jackie. Ein zusätzlicher, abnehmbarer Schulterriemen macht sie vielseitig tragbar und angepasst an die heutige Zeit, in der man die Hände gerne frei hat, auch crossbody tragbar.
Damit wurde die Jackie wieder Teil der aktuellen Kollektion und gleichzeitig klar als Archivmodell erkennbar.
Sie ist in einer Vielzahl von Grössen, Materialien und Farben erhältlich. So findet sicher jeder die passende Jackie für jede Gelegenheit.
Ein zusätzlicher, abnehmbarer Schulterriemen macht sie besonders vielseitig: Heute kann man sie nicht nur klassisch tragen, sondern dank des Riemens auch bequem crossbody, perfekt für Hände-frei-Momente.
Sie ist hier, um zu bleiben
Die Rückkehr der Jackie steht nicht für einen kurzfristigen Trend, sondern für eine Bewegung, die in vielen Modehäusern zu sehen ist: die Rückbesinnung auf Archive und darauf, dass nicht immer alles neu sein muss.
Modelle wie die Jackie, die Fendi Baguette oder die Dior Saddle Bag zeigen, dass bestehende Designs wieder aufgegriffen werden, aber auch nicht stehenbleiben, sondern modernisiert und den Bedürfnissen der heutigen Träger:innen angepasst werden. Sie gehen mit der Zeit.